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Brauchwasser-Wärmepumpe mit integriertem Speicher in einem Kellerraum
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Brauchwasser-Wärmepumpe: Warmwasser aus der Raumluft

Eine Brauchwasserwärmepumpe nutzt die Wärme der Luft im Keller oder Technikraum, um Ihren Warmwasserspeicher zu laden. Hier erfahren Sie, welche Betriebsart, welcher Aufstellraum und welche Speichergröße zu Ihrem Haus passen. Auf Wunsch schicken Ihnen bis zu drei Fachbetriebe ein Angebot samt Montage.

  • Fachbetriebe aus ganz Österreich
  • Bis zu 3 Angebote
  • Kostenlos & unverbindlich
Grundlagen

Was ist eine Brauchwasserwärmepumpe?

Eine Brauchwasser-Wärmepumpe ist ein Kompaktgerät aus Wärmepumpe und Speicher, das ausschließlich Trinkwarmwasser bereitet. Sie entzieht der Luft Wärme, hebt sie mit einem Verdichter auf ein höheres Temperaturniveau und gibt sie an das Wasser im Speicher ab. Die Raumheizung übernimmt sie nicht.

Je nach Bauart saugt das Gerät die Luft direkt im Aufstellraum an (Umluft), holt sie über Kanäle von draußen (Außenluft) oder nutzt die warme Abluft einer Wohnraumlüftung. Die Betriebsart hat großen Einfluss darauf, wie effizient die Wärmepumpe arbeitet und was im Aufstellraum passiert.

BetriebsartWoher kommt die Wärme?Effizienz laut co2onlineWorauf achten?
AbluftAbluft einer Lüftungsanlageam höchstennur mit vorhandener oder geplanter Wohnraumlüftung
Umluft und Außenluft kombiniertwahlweise Raum- oder AußenluftzweithöchsteLuftkanäle und Umschaltung nötig
UmluftLuft im AufstellraummittelRaum wird kühler und trockener
AußenluftAußenluft über Kanäleam niedrigstenim Winter kalte Ansaugluft, Wanddurchbrüche

Reihenfolge der Effizienz nach einer deutschen Übersicht, Stand Oktober 2026. Die tatsächliche Effizienz hängt vom Gerät und von der Lufttemperatur im Aufstellraum ab.

Aufstellung

Wo eine Wärmepumpe für Brauchwasser stehen kann

Am besten in einem unbeheizten, aber frostfreien Raum mit ausreichend Platz und Raumhöhe, etwa im Keller, in der Waschküche oder im Technikraum. Ein Kondensatablauf ist Pflicht.

Weil das Gerät der Raumluft Wärme entzieht, wird der Aufstellraum kühler und trockener. In einem feuchten Keller ist das ein willkommener Nebeneffekt, in einem Hobbyraum eher nicht. Auch das Betriebsgeräusch spielt eine Rolle, wenn Schlafräume angrenzen.

  • Raumhöhe prüfen: ein Herstellerbeispiel mit 300 Liter Speicher verlangt mindestens 2,3 m
  • Frostfrei und mit genug Luftvolumen, sonst Luftkanäle einplanen
  • Kondensat sicher in einen Abfluss leiten
  • Kurze Wege zu den bestehenden Kalt- und Warmwasserleitungen
  • Steckdose oder Stromanschluss nach Herstellerangabe, im Beispiel 230 V
Installateur schließt eine Brauchwasser-Wärmepumpe im Keller an die Wasserleitungen an
Ratgeber

Brauchwasser-Wärmepumpen im Detail

Drei Themen entscheiden, ob Ihre Brauchwasser-Wärmepumpe später zufriedenstellend arbeitet: Speicher, Gerätewahl und Finanzierung.

Speicher 200, 300, 500 Liter

Wovon die passende Speichergröße abhängt und wann ein Speicher mit zusätzlichem Wärmetauscher sinnvoll ist.

Brauchwasser-Wärmepumpe 300 Liter

Förderung ehrlich erklärt

Warum der Bund die Brauchwasser-Wärmepumpe allein nicht fördert und wo es trotzdem Möglichkeiten gibt.

Förderung in Österreich

Angebot mit Montage

Personen im Haushalt, Aufstellort, bisherige Warmwasserbereitung: Mit diesen Angaben erhalten Sie passende Angebote.

Brauchwasser-Wärmepumpe Angebot
Praxis

Brauchwasser-Wärmepumpe statt Elektroboiler: so gelingt der Umstieg

Viele Häuser in Österreich bereiten Warmwasser noch mit einem elektrischen Boiler oder über einen Heizkessel, der dafür auch im Sommer anspringt. Genau dort spielt die Brauchwasser-Wärmepumpe ihre Stärken aus. Die folgenden Punkte helfen Ihnen, den Umstieg sauber zu planen.

Wie viel Strom spart der Wechsel?

Ein Heizstab wandelt Strom direkt in Wärme um. Eine Wärmepumpe holt den Großteil der Wärme aus der Luft und braucht Strom nur für Verdichter und Ventilator. Der OÖ Energiesparverband hält fest, dass ein elektrischer Durchlauferhitzer fast dreimal so viel Strom benötigt wie die Warmwasserbereitung mit Wärmepumpe. Wie viel Sie konkret sparen, hängt von Ihrem Warmwasserverbrauch und vom Gerät ab.

Was kostet das Gerät?

co2online beziffert Geräte fürs Einfamilienhaus mit etwa € 1.300 bis 5.000. Das ist ein Richtwert aus Deutschland, Preise in Österreich können abweichen. Für die Montagekosten gibt es keine belastbare österreichische Quelle, weil sie vom Einzelfall abhängen: Muss ein alter Boiler demontiert werden, braucht es neue Leitungen, Luftkanäle oder einen Kondensatanschluss?

Die Heizung im Sommer ausschalten

Wer Öl, Gas oder Pellets heizt, kann mit einer eigenen Brauchwasser-Wärmepumpe den Kessel in der warmen Jahreszeit ganz abschalten. Das spart Brennstoff und Startvorgänge. Gleichzeitig lässt sich ein Stromüberschuss aus der Photovoltaikanlage in Form von warmem Wasser speichern. klimaaktiv empfiehlt, die Warmwasserbereitung in den frühen Nachmittag zu legen, um mehr Sonnenstrom selbst zu nutzen.

Was dagegen sprechen kann

Der Aufstellraum kühlt ab, das Gerät ist hörbar, und bei sehr hohem Warmwasserbedarf muss der Heizstab nachhelfen. In kleinen, beheizten Räumen arbeitet die Umluft-Variante auf Kosten der Raumwärme. Hier ist eine Außenluft- oder Kombi-Variante oft die bessere Wahl, auch wenn sie etwas weniger effizient ist.

Wie verbreitet sind Brauchwasser-Wärmepumpen in Österreich?

Laut Marktstatistik wurden 2024 in Österreich 9.094 Brauchwasser-Wärmepumpen verkauft, um 21 % weniger als im Jahr davor. Die Technik ist also gut eingeführt, und Installateure kennen die gängigen Geräte. Welche Geräte sich unterscheiden und wie Sie Datenblätter lesen, steht unter Brauchwasser-Wärmepumpe im Vergleich.

Gibt es dafür Fördergeld?

Die Bundesförderung Kesseltausch fördert eine Brauchwasserwärmepumpe als alleinige Maßnahme nicht (FAQ, Frage 27, Stand Oktober 2026). Kommt sie im Zuge eines geförderten Heizungstauschs, können ihre Kosten mitberücksichtigt werden. Was die Länder anbieten, haben wir unter Brauchwasser-Wärmepumpe Förderung zusammengefasst.

Hinweis: BrauchwasserWärmepumpe.at informiert über Warmwasser-Wärmepumpen und vermittelt Anfragen, montiert aber selbst nichts. Für Lieferung, Montage und Gewährleistung ist allein der von Ihnen gewählte Betrieb zuständig.
Ablauf

In vier Schritten zur neuen Warmwasserbereitung

Sie beschreiben Ihre Situation, Fachbetriebe aus Ihrer Region machen ein Angebot. Ob und wen Sie beauftragen, bleibt Ihre Sache.

Anfrage stellen

Haushaltsgröße, möglichen Aufstellort und die bisherige Warmwasserbereitung angeben. Das dauert rund zwei Minuten.

Bis zu 3 Fachbetriebe

Stimmen Sie zu, erhalten höchstens drei Installateure aus Ihrer Gegend Ihre Anfrage.

Besichtigung

Der Betrieb prüft Raumhöhe, Luftvolumen, Leitungen, Kondensatablauf und Stromanschluss vor Ort.

Angebote vergleichen

Gerät, Speichergröße, Montageumfang und Preis nebeneinanderlegen und in Ruhe entscheiden.

FAQ

Häufige Fragen zur Brauchwasser-Wärmepumpe

Ist eine Wärmepumpe nur für Warmwasser sinnvoll?

Sie ist vor allem dann sinnvoll, wenn das Warmwasser bisher mit einem Elektroboiler oder über einen alten Heizkessel bereitet wird, der im Sommer nur dafür läuft. Laut OÖ Energiesparverband braucht ein elektrischer Durchlauferhitzer fast dreimal so viel Strom wie die Warmwasserbereitung mit Wärmepumpe. Voraussetzung ist ein geeigneter Aufstellraum mit genug Luft, Höhe und einem Kondensatablauf.

Was kostet eine Brauchwasser-Wärmepumpe?

Eine deutsche Übersicht von co2online nennt für das Gerät im Einfamilienhaus rund € 1.300 bis 5.000. Für die Montage in Österreich haben wir keine belastbare Quelle gefunden, sie hängt stark vom Aufstellort und von den vorhandenen Leitungen ab. Den Gesamtpreis nennt Ihnen ein Fachbetrieb im Angebot.

Wie viel Grad schafft eine Brauchwasser-Wärmepumpe?

Welche Speichertemperatur ein Gerät allein mit dem Verdichter erreicht, steht im Datenblatt. Der OÖ Energiesparverband empfiehlt, im Alltag höchstens 50 °C einzustellen und den Speicher einmal pro Woche über 60 °C zu erwärmen, damit sich keine Legionellen vermehren. Für diese Spitze nutzen viele Geräte einen elektrischen Heizstab.

Geht eine Brauchwasser-Wärmepumpe ohne Speicher?

Nein. Eine Brauchwasser-Wärmepumpe ist ein Kompaktgerät aus Wärmepumpe und Speicher. Sie erwärmt das Wasser langsam und gleichmäßig vor, der Speicher hält es für Dusche und Küche bereit. Welche Größe passt, lesen Sie unter Speichergröße 200, 300 oder 500 Liter.

Gibt es eine Förderung für die Brauchwasser-Wärmepumpe?

Vom Bund nicht, wenn sie allein eingereicht wird: Laut FAQ zum Kesseltausch 2026 (Frage 27) wird eine Brauchwasserwärmepumpe als alleinige Maßnahme nicht gefördert. Wird sie im Rahmen eines förderfähigen Heizungstauschs eingebaut, können ihre Kosten berücksichtigt werden. Einzelne Länder wie Niederösterreich berücksichtigen sie in eigenen Programmen (Stand Oktober 2026).

Kostet die Anfrage über BrauchwasserWärmepumpe.at etwas?

Nein. Sie zahlen nichts und gehen keine Verpflichtung ein. Als reiner Vermittler reichen wir Ihre Angaben nur dann weiter, wenn Sie einverstanden sind, und zwar an höchstens drei Betriebe in Ihrer Nähe. Ob Sie ein Angebot annehmen, entscheiden Sie selbst.

Brauchwasser-Wärmepumpe mit Montage anfragen

Nennen Sie uns Haushaltsgröße und Aufstellort. Sie erhalten bis zu drei Angebote regionaler Betriebe, jeweils mit Gerät, Speicher und Anschluss. Kostenlos und unverbindlich.

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